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Zwei Jahre nach dem Erdbeben in der Emilia Romana

Im Mai 2012 war Reggio Emilia das Epizentrum eines Erdbebens mit einer Stärke von fast 6,0. Zum Glück gab es in dieser Stadt weder Verletzte noch nennenswerte Sachschäden.

Nicht zuletzt durch zahlreiche Nachbeben kamen in der Emilia Romana - der von den Erdbeben betroffenen Regionen, Modena, Reggio Emilia und Bologna - 17 Menschen ums Leben. Die meisten Opfer starben in Fabriken und Lagerhallen.

Tausende verloren ihre Wohnung.

Die Erdstöße vernichteten Kulturschätze von unschätzbarem Wert. 

 

Noch heute sind überall in der Region die Schäden an jahrhundertealten Kirchen und Palästen zu sehen. Viele sind aus Sicherheitsgründen eingezäunt, eingerüstet, abgestützt und nicht mehr zugänglich. 

Die Erdbeben zerstörten auch Hunderte kleiner Geschäfte, die zu neunzig Prozent von Frauen betrieben wurden. Von einem Moment auf den anderen waren Läden, Bars und Werkstätten eingestürzt oder mussten gesperrt werden. Die Eigentümerinnen gaben jedoch nicht auf, sondern schlossen sich zu dem Netzwerk "EmiliAmo" zusammen.

Zunächst wichen die Frauen auf Märkte aus. Durch den Zusammenhalt stärkten Sie sich auch psychologisch und verdienten genügend, um ihre Läden großenteils wieder öffnen zu können.