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Protokoll der Generalversammlung der FGS / GSEM 2016

Protokoll der
Generalversammlung der FGS / GSEM  2016
4. Juni 2016 , 13.40 – 16.50 Uhr
in der Rheinfelder Bierhalle, Zürich
 
anwesend: Lulu Müller (Vorstand), Renate Schelling (Vorstand), Heidi Bosshard (Vorstand),
Peter Steiger, Peter Jakob, Peter Kuhn, Margret Schulz, Karin Zollinger, Silvia Herzog, Markus Kriesi
entschuldigt: Andi Honegger (vertreten durch Peter Kuhn), Hans Baumgartinger, Gabrielle Brunner, Donat Stemmle, Katharina Fuhrer, Susanne Thommen
 
TRAKTANDENLISTE / ORDRE DU JOUR
 
1.
Begrüssung / Accueil: Lulu begrüsst die Anwesenden ganz herzlich.
 
 
2.
Wahl der StimmenzählerInnen / Election des scrutateurs: nicht nötig à Traktandum in Zukunft nicht mehr aufführen
 
 
3.
Protokoll der letzten GV vom 15. Mai 2015 auf dem Herzberg
und
Protokoll der letzten DV vom 31. Oktober 2015 in Solothurn
Beide Protokolle werden einstimmig genehmigt.
 
 
4.
Mutationen
 
2 Neumitglieder (seit der letzten GV): Cary Timpanaro und Tom Verra
Herzlich willkommen!
Lulu schreibt Neumitglieder immer persönlich an und heisst sie willkommen.
 
Austritte
Es kommen immer wieder Schreiben von Pensionierten, die den Bindestrich nicht weiterhin bekommen wollen. Das bedeutet dann für uns auch keine Einnahmen mehr von ihnen.
 
Idee: Passivmitgliedschaften anbieten für Leute, die den Bindestrich nicht mehr bekommen wollen, uns aber weiterhin unterstützen möchten.
 
Renate wird auf die nächste GV eine entsprechende Statutenänderung vorbereiten.
 
Wir meinen, die Austretenden sollten auch persönlich angeschrieben werden: Danken für die bisherige Mitgliedschaft und aufmerksam machen darauf, dass wir auch weiterhin um eine finanzielle Unterstützung dankbar wären. Renate will dies in Zukunft machen.
 
 
5.
Jahresbericht 2015
-   Kongress auf dem Herzberg vom 13.-16.5.2015 (Zwischenjahr wegen Rhythmuswechsel)
-   GV auf dem Herzberg am 15.5.2015 (anlässlich des Kongresses)
-   Der Freinet-Kurs am Schweiz. Weiterbildungstreffen (SWCH) musste leider abgesagt werden wegen ungenügender Anzahl Anmeldungen. Andi Honegger und Susanne Thommen hätten ihn noch einmal ageboten.
-   Zwei Bindestriche (Nr. 79 und 80) kamen heraus.
-   Wintertreffen auf dem Herzberg am 28.11.2015
-   Zwei neue Mitglieder konnten begrüsst werden (siehe oben bei Pt. 4).
 
 
6.
Finanzen / Comptes
a)    Rechnung (siehe Anhang)
Erklärung des hohen Betrages vom 7.5.15, Bindestrichversand:
Darin enthalten sind noch Nachzahlungen für Versände vom letzten Jahr.
 
b)    Revisorenbericht                                                                                                            Peter Brechbühl und Nicole Verva haben die Rechnung schon gesehen, aber noch nicht revidiert.
Wir genehmigen die Rechnung (danke, Renate!) vorbehältlich der Möglichkeit, dass die Revisor/innen noch einen Fehler entdecken würden. In diesem Fall würden wir sie an der nächsten GV nochmals anschauen.
c)    Wahl der Revisoren
In Abwesenheit einstimmig wiedergewählt werden: Peter Brechbühl und Nicole Verva.
 
Einige Mitglieder haben den Mitgliederbeitrag nicht bezahlt. Renate wird noch Mahnungen verschicken.
 
Aus dem Ausland kommen von diversen Leuten, die den Bindestrich erhalten möchten, jeweils 20 Euro. Danke!
 
 
7.
Delegierte: Stimmen die Namen und Adressen noch? Liste wird aktualisiert.
 
 
8.
Webseite:
Markus berichtet: 2-3 Besucher / Tag
Idee: Anmeldemöglichkeit prägnant auf Eingangsseite. Markus macht das. Lulu liefert ihm eine Sprechblase.
Grosses Merci an Markus einmal mehr dafür, dass immer alles so schnell geht.
Und Lob auch für Gestaltung: Sehr schön!
Silvia macht aufmerksam auf einen Link: Gegenüberstellung von alternativen Schulsystemen auf einer Seite von einem Nachhilfeanbieter (www.tutoria.de). Da Freinet-Pädagogik gut dargestellt wird à drauflassen.
Margret stösst sich am Wort „Organ“. Markus wird dieses Wort ersetzen durch „Zeitschrift“.
 
 
9.
Bindestrich / Trait d’Union
Karin stellt fest, dass es schwierig ist, zu einem bestimmten Thema (im Moment „Garten“), Beiträge zu bekommen.
Die nächste Nummer soll zum Thema „Kinder lernen von Kindern“sein. Sie hofft, dass dazu mehr Beiträge kommen werden.
 
Die neue Redaktion hat welschen Titel herausgenommen.
Wir wünschen, dass er wieder benutzt wird.
 
Diskussion: Viele Bindestriche gehen an Bibliotheken, PHs etc., die nicht bezahlen. Man könnte die PHs anschreiben und sie bitten, uns finanziell zu unterstützen. Renate macht so einen Brief als Beilage für die nächste Nummer.
 
Weitere Überlegungen – in Zusammenhang mit Werbung:
- In Bibliotheken und PHs Flyer und Lulu’s Broschüre auflegen anstatt den Bindestrich. Das wäre für Aussenstehende interessanter. Jemand müsste sich allerdings darum kümmern.
- Peter Steiger meint, wir müssten persönlichere Kontakte pflegen zu Dozent/innen, die z.T. heutzutags mit der Praxis anders in Bezug stünden als früher. Man müsste diese Dozent/innen einmal persönlich anschreiben und ihnen aufzeigen, dass wir existieren, dass wir autonom sind und uns selber finanzieren (Bewegungscharakter), und warum sie den Student/innen auch die Hintergründe aufzeigen sollten. Und dass wir Ansprechpartner sein wollen.
Idee von Margret: Wir bieten uns den Dozent/innen an, dass wir als Unterstützer zu ihnen gehen.
Bis zur DV überlegen sich alle (Margret und Peter St. besonders), was in diesem Brief stehen sollte. Es wäre gut, wenn so ein Brief im Herbst verschickt würde. Vielleicht kämen dann ein paar Student/innen an unseren Kongress 2017.
à Traktandum an nächster DV
 
 
10.
Freinet Schweiz
Berichte aus den Regionalgruppen / Rapports des groupes régionaux:
 
Biel/Bienne - Solothurn
6 Schulzimmertreffen, konstante Gruppe, manchmal mehr, manchmal weniger Teilnehmer/innen
 
Ostschweiz
Peter Kuhn berichtet: Die Regionalgruppe gibt es nicht mehr. Treffen waren nicht mehr gut besucht. Kanton ist gross. Wollten sich über Doodle treffen. Hat aber nicht funktioniert. Läuft „nur“ noch über persönliche Kontakte.
Infos von Andi:
Treffen mit Gabi Varaldi von Uruguay hat am 17.2.2016 bei ihm in seinem neuen Schulzimmer in Nesslau stattgefunden. Andi bedankt sich bei denen, die gekommen sind.
Arbeitstreffen mit Jean Le Gal hat auch bei ihm im Toggenburg stattgefunden – im „Huus a de Gass und in seinem alten Schulzimmer. 26 Teilnehmer/innen! – darunter einige aus Deutschland.
Treffen mit ca. 40 polnischen Freinet-Pädagog/innen bei Susanne Thommen. Am Morgen besuchten sie verschiedene Klassen in Susannes Schule (Quartierschulhaus Hellwies, Volketswil). Am Nachmittag fand ein Austausch mit uns (FGG) statt.
Peter Kuhn arbeitet neuerdings mit behinderten Jugendlichen „an ganz normalen Themen“ (Werkklasse).
 
Zürich – Zug – Zentralschweiz
Machten 3 Treffen in PH Zürich, wo Donat noch Dozent war.
Das 4. geplante Treffen zum Thema „offene Bühne“ wurde abgesagt
Treffen bei Susanne privat: Wie weiter mit Freinet-Gruppe? Wie Junge für uns gewinnen – Ideen entwickelt.
Projekt von Andrea: Rollende Schule (Zirkuswagen mitten im Wald) für Kinder, die ein Time-Out brauchen. Wäre interessant zu sehen.
Peter Jakob meint: Hortner/innen wären vielleicht auch interessiert an Freinet-Gruppe.
 
Aargau
Die Schulzimmertreffen finden weiterhin regelmässig statt. Auch konstante Gruppe, manchmal mehr, manchmal weniger Teilnehmer/innen. Alle geplanten Veranstaltungen (Jahresplan wird immer anfangs Schuljahr gemacht) wurden durchgeführt.
Da Peter St. seit August 2015 kein Schulzimmer mehr hat, lädt er uns jeweils zu sich nach Hause ein.
Peter St. und Heidi arbeiten mit bei einer PI*-Gruppe im Elsass (ca. alle 2 Monate einen ganzen Samstag).
Am 25. April 2015 war die Elsässer PI-Gruppe für ein Arbeitstreffen bei Peter im Schulzimmer in Untersiggenthal. Hier dabei waren auch Karin und Andi und Dina Borel aus Genf. ______________________
* pédagogie institutionnelle
 
 

11.

DACHL*, Info Peter Steiger:
Im Protokoll der GV der Deutschen Freinet-Gruppe steht, dass ein deutschsprachiges Treffen zum 120. Geburtstag von Célestin Freinet geplant sei. (Siehe FuV (Fragen und Versuche) Nr. 155.) 
Herbert Hagstedt ist die Kontaktperson für Deutschland.
Vorläufig ist noch niemand gefunden worden, der ein solches Treffen planen und durchführen würde. 
*Deutschland, Austria, Confoederatio Helvetica, Luxemburg 

 

 

12.

Solidarität RIDEF, Info Renate:
Der Vorstand hat im März (abmachungswidrig, d.h. ohne Absegnung durch DV oder GV) 
Fr. 1500.- Solidaritätsbeitrag an Benin geschickt.
Es war wichtig, dass wir dies so rasch wie möglich machten, weil es sonst zu spät geworden wäre. Durch diesen Beitrag kann die Beteiligung von afrikanischen Kolleg/innen am RIDEF grösser werden.
Die Anwesenden segnen diesen Entscheid nun heute - im Nachhinein - ab.

 

 

13.

Antrag Renate
Erhöhung des Betrags, über den der Vorstand ohne die GV verfügen kann
Wir lehnen den Antrag ab – ausgenommen in dringenden Fällen wie unter Pt. 12.
Bei anderen Projekten soll es weiterhin bei den Fr. 600.- bleiben.

 

 

14.

Internationales:
Andi lässt fragen: Wer kommt mit nach Benin? Letzte Zahl liegt bei 40 Anmeldungen – aus nicht-afrikanischen Ländern!!!
Es scheint so, dass Andi und Sylviane die einzigen Schweizer/innen sind, die den Mut und die Kraft haben, an dieses RIDEF zu gehen.
Lulu schlägt vor, dass wir Benin finanziell noch mehr unterstützen – jede/r von uns.

 

 

15.

Ridef in Benin
·         Kandidatur von Sylviane Amiet für den CA:
Vorbemerkung: Es bedeutet keinen finanziellen Mehraufwand mehr für die Bewegung.
Sylviane war als Stellvertreterin schon im CA, möchte gerne weitermachen.
Wir unterstützen diese Kandidatur sehr gerne und danken ihr herzlich.
 
·         Wahl eines Delegierten für die GV der Fimem:
Andi stellt sich gerne zur Verfügung. 
Wir wählen ihn einstimmig und danken auch ihm.

 

 

16.

Kongress 2017 auf dem Herzberg:
Vorbereitungsgruppe: Tom Verra, Benedikte Lohrer, Heidi Bosshard, begleitet und unterstützt durch Peter Steiger / Plakat wird Lulu Müller machen.
Die Vorbereitungsgruppe hat sich erst einmal getroffen. Das Wichtigste ist aber bereits erledigt: Der Herzberg ist reserviert für uns.
Ideen, welche schon bestehen: 40 Jahre FGS/GSEM feiern!
Und da es eine Arbeitsgruppe „Archiv“ gibt, könnte man einen Raum gestalten aus allem Material, das es Wert ist, archiviert zu werden.
Wir sind auch optimistisch, dass neue Leute kommen werden.
Die zweite Vorbereitungssitzung war vorgesehen auf den 1. April, so dass wir heute mehr hätten berichten können. Wir mussten sie aber verschieben auf den 10. Juni.
 
 
17.
Datum für die DV 2016:
Die nächste Delegiertenversammlung findet am 29. Oktober 2016, 13.30 Uhr im Restaurant Sonne in Ennetbaden statt. Peter Steiger reserviert und nimmt Anmeldungen zum Mittagessen entgegen.
Datum nächste GV: 
Die nächste Generalversammlung findet am 25. oder 26. Mai 2017 statt – anlässlich des Kongresses.

 

 

18.

Geplante Aktivitäten / Prochaines rencontres:
-       Wintertreffen auf dem Herzberg: 3./4. Dezember 2016 (Kontaktperson: Heidi)
-       19. Schweizerischer Freinetkongress, 24. – 27. Mai 2017, auf dem Herzberg
-       SWCH-Kurse 2017, 10.-21. Juli, St. Gallen: Es hat sich vorläufig noch niemand gemeldet, der diesen Kurs anbieten möchte.
Susanne und Andi hätten es letztes Jahr noch gemacht. Der Kurs musste aber leider abgesagt werden. Sie werden angefragt, ob sie’s nochmals anbieten würden – ob Andi schon eine Anfrage bekommen hat. (Silvia fragt nach) à traktandieren für die DV im Herbst.
 
 

 

19.
Verschiedenes / Divers:
 
 
 
Freinet-Prospekte
Ein Restbestand von 40 Stück ist noch bei Silvia.
In Zukunft sollen alle an einem Ort gelagert werden à bei Lulu (Ansprechperson)
Frage der Überarbeitung stellt sich. Vorläufig lassen wir ihn noch so.
 
 
 
Archiv
Die Schweizerische Nationalbibliothek, Bern, hat die Pflicht, Druckerzeugnisse zu sammeln. Das heisst, sie müssten alle Bindestriche haben. Renate fragt dort nach und liefert eventuell fehlende Nummern nach.
Die Arbeitsgruppe „Archiv“ (Peter Steiger, Peter Jakob, Margret und Silvia) haben sich schon zweimal getroffen (1. Mal noch ohne Margret).
Es gibt viel Material, das vielen Leuten zugänglich sein sollte.
Peter Jakob hat Anlauf genommen bei Pestalozzianum und Sozialarchiv. Kam nicht weiter.
Silvia hat positives Zeichen bekommen von der PH Zürich
(Zentrum für Schulgeschichte): Sie wollen eine Übernahme prüfen – haben noch einige Fragen gestellt. Die Arbeitsgruppe wird dieser Variante nachgehen. Tönt gut.
Peter Steiger hat schon eine Liste gemacht, was reingehören könnte.
Peter Jakob hat sein Material schon aufgelistet.
Es wird auch noch rechtliche Dinge abzuklären geben, z.B.: Wem gehört das Material?
 
 
Diverses
 
- Peter Jakob hat sowohl das Toggenburger-Treffen als auch das Treffen mit den Polinnen schön gefunden.
 
 
 
- Margret: Im Schulhaus Oberwil, Zug, steht eine komplette, unbenützte Druckerei. Sie schickt uns ein Foto.
 
 
 
- Renate dankt der Bindestrich-Redaktionsgruppe für ihre Arbeit.
 
 
 
für’s Protokoll: Heidi Bosshard/4.6.2016